Christoph Schneider
[ORT]
Rz. 1

Die Meldung erstellt die Software. Der Aufwand entsteht dort, wo sie es nicht kann.

Christoph Schneider
Freiberuflicher Business Analyst und Projektleiter — aufsichtsrechtliches Meldewesen, Risikocontrolling, regulatorische Datenstrecken
Rz. 2

Wobei ich gerufen werde

Wenn eine Meldung nicht durchgeht

Validierungsfehler in AnaCredit, Abweichungen zwischen bilanzstatistischem und aufsichtsrechtlichem Meldewesen, Rückfragen der Bundesbank. Ich suche die Ursache in der Datenstrecke, nicht im Meldebogen.

Wenn ein Prozess zu lange dauert

Manuelle Rechenkerne, gewachsene IDV, Bearbeitungszeiten von zwei Wochen pro Quartalsmeldung. Ich baue den Prozess neu auf, dokumentiere ihn prüfungsfest und übergebe ihn so, dass er ohne mich weiterläuft.

Wenn sich die Rechtsgrundlage ändert

CRR II auf CRR III, Output Floor, Delta-Analysen zu neuen Spezifikationen, Umstellung des Adressrisikoreportings. Erst die Auswirkungsrechnung, dann die Umsetzung.

Wenn ein System abgelöst wird

Abacus Embedded nach Abacus Native und RRIM, Corebanking-Migrationen, Aufbau von Schnittstellen aus SAP HANA FSDM. Data Lineage, Schnittstellenkonzept, Testmanagement, Defect-Klärung.

Rz. 3

Was dabei herauskommt

Bearbeitungszeit in Personentagen, vor und nach der Überarbeitung
Prozess vorher nachher
Ermittlung meldepflichtiger Kunden und Konten, EinSiG 20,00,5
FinRep (simplified), automatisierte Meldungserstellung 8,00,3
LCR-Meldung, Neuaufbau des Erstellungsprozesses 10,01,0
Risikobericht an den Vorstand, Prozessoptimierung 10,02,0
Asset-Encumbrance-Meldung, Automatisierung 2,00,1
GroMiKV für eine Auslandsfiliale 2,00,1

Angaben aus abgeschlossenen Mandaten bei Sparkassen, Landesbanken, Privat- und Spezialbanken. Zu jeder Position gehört eine fachliche und technische Dokumentation; Institute werden auf Anfrage und nach Freigabe benannt.

Rz. 4

Meldungen und Systeme

Meldungen

CoRep, FinRep, AnaCredit, LCR, NSFR, ALMM, Asset Encumbrance, GroMiKV und Millionenkredite, BiSta, AuSta, KreSta, MREL und TLAC, EinSiG, Offenlegung, Basel III Monitoring, Bankenabgabe.

Meldewesensysteme

Regnology Abacus 360 (Embedded, Native, RRIM) und DaVinci, BSM BAIS, Adenza AxiomSL, Altova EBA-XBRL, NeMeSys.

Daten und Werkzeuge

SAP HANA FSDM und FSDP, SAS Enterprise Guide und DI-Studio, Sparkassen S-IDH, Alteryx Designer, SQL, Python, Jira und X-Ray.

Rz. 5

Arbeitsweise

  • Mandate nehme ich einzeln an. Wer mich beauftragt, arbeitet mit mir und nicht mit einem Team, das mir nachgereicht wird.
  • Ich fange bei dem an, was schon läuft. Eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Strecke ist billiger als ein Konzept, das an der gelebten Praxis vorbeigeht.
  • Ergebnisse gehören dem Haus. Was ich baue, wird so dokumentiert, dass der Fachbereich es fortschreiben kann — und dass es einer Prüfung standhält.
Rz. 6

Zur Person

Porträt von Christoph Schneider

Diplom-Kaufmann (FH), seit 2008 im aufsichtsrechtlichen Meldewesen, seit 2014 durchgehend als Freiberufler. Mandate bei Landesbanken, Sparkassen, Privat- und Hypothekenbanken, Leasing- und Zahlungsverkehrsgesellschaften sowie bei deutschen Töchtern internationaler Großbanken. Begleitung von On-site-Inspections und einer Banklizenzbeantragung.

Deutsch, Englisch und Norwegisch verhandlungssicher, Französisch fortgeschritten.

Rz. 7

Kontakt

[E-MAIL]

Für eine erste Einschätzung genügt eine kurze Schilderung der Ausgangslage: Institut, Meldung, Systemumgebung, Zeitrahmen. Anfragen werden vertraulich behandelt.